20 Jahre isacon – meine Geschichte

20 Jahre bei einem Unternehmen – wenn mir das jemand an meinem ersten Arbeitstag gesagt hätte, hätte ich vermutlich gelacht. Heute blicke ich auf zwei Jahrzehnte zurück, in denen sich nicht nur isacon verändert hat, sondern auch meine Aufgaben und mein eigenes Leben.

Mein erster Tag? Unvergesslich.

An meinen ersten Arbeitstag bei isacon kann ich mich tatsächlich noch sehr gut erinnern. Und das liegt nicht unbedingt daran, dass alles perfekt vorbereitet war.

Ich kam morgens ins damalige Büro – und stand erst einmal vor verschlossenen Türen. Meine Vorgängerin hatte verschlafen. Also hieß es für mich: Hausmeister suchen, aufschließen lassen und warten. Zugänge hatte ich natürlich auch noch keine.

Ein etwas ungewöhnlicher Start in eine Karriere, die inzwischen seit 20 Jahren andauert. Heute kann ich darüber nur noch lachen.

Aus einem sicheren Job wurden 20 Jahre

Als ich damals zu isacon kam, war meine Lebenssituation eine ganz andere als heute. Nach der Insolvenz meines vorherigen Arbeitgebers suchte ich vor allem Sicherheit. Ich war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und brauchte einen Arbeitgeber, bei dem sich Beruf und Familie miteinander vereinbaren ließen.

Bei isacon bekam ich genau diese Möglichkeit. Ich startete mit wenigen Stunden am Tag und konnte meine Arbeitszeit später immer wieder an meine Lebenssituation anpassen. Als meine Kinder größer und selbstständiger wurden, konnte auch ich beruflich mehr Verantwortung übernehmen.

Dass das möglich war, ist sicherlich einer der Gründe, warum aus einem neuen Job irgendwann 20 Jahre wurden.

Meine Aufgaben sind mit der isacon gewachsen

In 20 Jahren verändert sich natürlich einiges. Als ich angefangen habe, bestand mein Aufgabenbereich hauptsächlich aus Buchhaltung. Viele Dinge, die heute bei uns im Backoffice zusammenlaufen, wurden damals noch von unterschiedlichen Personen erledigt.

Nach und nach kamen immer mehr Themen dazu – und genau das gefällt mir bis heute an meiner Arbeit. Ich mag es, wenn kein Tag genauso aussieht wie der andere. Natürlich gibt es feste Abläufe und Zeiten, in denen beispielsweise Monatsabschlüsse und Rechnungen den Takt bestimmen. Aber daneben passiert immer etwas Neues.

Nur einen einzigen Aufgabenbereich zu haben, wäre wahrscheinlich nichts mehr für mich. Ich brauche die Abwechslung – und manchmal auch ein bisschen Action.

Vielleicht bin ich der „Feuerlöscher“

Als „gute Seele des Backoffice“ würde ich mich selbst wahrscheinlich nicht bezeichnen. Das klingt mir ein bisschen zu brav. Ich bin durchaus direkt und sage auch, was ich denke.

Aber wenn jemand mit einem Problem zu mir kommt, höre ich zu und versuche zu helfen. Manchmal bedeutet das, eine Lösung zu finden, manchmal zu vermitteln und manchmal auch nur dafür zu sorgen, dass ein Problem überhaupt an der richtigen Stelle wahrgenommen wird.

Vielleicht passt deshalb „Feuerlöscher“ oder „Problemlöserin“ besser zu mir. Wenn es irgendwo brennt, versuche ich zumindest, meinen Teil dazu beizutragen, dass wir gemeinsam eine Lösung finden.

Zusammenhalt zeigt sich nicht nur in guten Zeiten

20 Jahre bedeuten natürlich nicht, dass immer alles einfach war. Ich habe bei isacon auch schwierige Phasen erlebt und es gab durchaus Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob ich weitermachen möchte.

Umso mehr bin ich heute stolz darauf, diese Zeiten gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen gemeistert zu haben. Gerade in solchen Situationen merkt man, wie wichtig Menschen sind, auf die man sich verlassen kann.

Loyalität gegenüber dem Unternehmen war für mich dabei immer wichtig – genauso wie die Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen. Dieser Zusammenhalt hat mich über viele Jahre begleitet.

Was isacon für mich besonders macht

Auch wenn wir heute deutlich größer sind als vor 20 Jahren, empfinde ich isacon noch immer als familiäres Unternehmen.

Ich schätze die kurzen Wege, das Vertrauen und vor allem die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten. Ich brauche niemanden, der mir permanent über die Schulter schaut. Bei isacon bekomme ich die Freiheit, meine Aufgaben eigenverantwortlich zu erledigen.

Genauso wichtig ist mir die Flexibilität. Wenn privat einmal etwas passiert und man kurzfristig gehen muss, wird nicht zuerst darüber diskutiert, wie die fehlenden Stunden nachgearbeitet werden. Stattdessen kommt die Frage: „Ist alles in Ordnung?“

Für mich ist genau das gelebtes Miteinander.

Ein Highlight, das mir geblieben ist

Wenn ich an die vielen gemeinsamen Erlebnisse zurückdenke, ist unser 20-jähriges Firmenjubiläum auf Mallorca bis heute etwas Besonderes.

Von Anfang bis Ende hat einfach alles gepasst. Vor allem aber ist mir der Zusammenhalt in Erinnerung geblieben. Wir hatten gemeinsam eine großartige Zeit, es war harmonisch und unkompliziert – für mich ein echtes Highlight meiner bisherigen Zeit bei isacon.

Und natürlich denke ich inzwischen auch schon darüber nach, was wir beim nächsten großen Jubiläum machen könnten …

Was ich mir für die Zukunft wünsche

Ich wünsche mir vor allem, dass wir uns trotz unseres Wachstums das bewahren, was isacon für mich ausmacht: unser familiäres Miteinander.

Natürlich soll sich das Unternehmen weiterentwickeln und erfolgreich bleiben. Ich wünsche mir, dass die isacon auch in Zukunft für Qualität steht und seinen guten Ruf im Bankenumfeld behält.

Aber Wachstum sollte für mich nie bedeuten, dass wir dabei das Persönliche verlieren.

Mein Rat an alle, die neu zu uns kommen

Lasst euch auf die isacon und auf die Menschen hier ein.

Gerade unsere Firmenmeetings sind eine tolle Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen wirklich kennenzulernen. Nutzt diese Treffen, sprecht miteinander und baut Kontakte auf.

Und noch etwas: Wenn ihr neu startet und vielleicht nicht sofort ein Projekt habt, macht euch nicht verrückt. Das bedeutet nicht, dass etwas nicht stimmt oder ihr nicht gebraucht werdet. Manchmal braucht es einfach ein bisschen Geduld – die nächste Möglichkeit kommt.

Und an meine Kolleginnen und Kollegen …

Nach 20 Jahren kann ich vor allem sagen: Ich bin froh, euch zu haben.

Ich freue mich jedes Mal auf unsere Firmenmeetings und darauf, viele von euch wiederzusehen. Natürlich gibt es Menschen, mit denen man über die Jahre besonders eng zusammengewachsen ist. Aber genau diese Begegnungen, Freundschaften und der Zusammenhalt sind ein wichtiger Grund dafür, dass ich nach so vielen Jahren immer noch gerne hier bin.

Meine 20 Jahre isacon in drei Worten?

Familiär. Abwechslungsreich. Zusammenhalt.

Und wenn es nach mir geht, darf das gerne noch eine ganze Weile so bleiben.